Wie wurde Österreich zu dem, was es heute ist?
In Meine Geschichte Österreichs nimmt euch Wolfgang, staatlich geprüfter Fremdenführer und bekennender Geschichte-Freak, mit auf eine Reise durch mehr als zweitausend Jahre österreichischer und mitteleuropäischer Geschichte – von der römischen Donaugrenze bis zur Gegenwart.
Die Geschichte beginnt mit den römischen Provinzen Rätien, Noricum und Pannonien, in denen Legionen entlang der Donau die Entwicklung der Region prägten. Von dort aus führt der Weg durch die Umbrüche der Spätantike, die Formierung germanischer Reiche, die Entstehung der österreichischen Länder im Mittelalter, die Zeit der Babenberger und Habsburger, bis hin zu den politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Neuzeit.
Dabei geht es nicht nur um Ereignisse und Herrscher. Der Podcast beschäftigt sich vor allem mit den größeren Zusammenhängen: Wirtschaft, Machtstrukturen, gesellschaftliche Veränderungen und kulturelle Kontakte, die Mitteleuropa über Jahrhunderte geprägt haben.
Moderne historische Forschung, archäologische Funde und zeitgenössische Quellen bilden dabei die Grundlage. Gleichzeitig bleibt der Blick immer auch auf konkrete Orte gerichtet – viele davon liegen direkt vor unserer Haustür in Österreich.
Meine Geschichte Österreichs ist keine reine Chronologie von Daten und Ereignissen, sondern der Versuch zu verstehen, wie zwei Jahrtausende europäischer Geschichte das Land geformt haben, das wir heute Österreich nennen.
Folge 004 - Das Jahr 260 I Die Welt der Römer steht still
29.03.2026 30 min
Im Jahr 260 erlebt das Römische Reich einen seiner größten Schocks: Kaiser Valerian gerät in Persien in Gefangenschaft – der einzige römische Kaiser, dem das je passiert ist.
Sein Sohn Gallienus muss sich gleichzeitig gegen mehrere Gegenkaiser behaupten. Im Westen entsteht unter Postumus das gallische Sonderreich, im Osten baut Zenobia in Palmyra eine eigene Machtbasis auf. Währenddessen dringen alamannische Verbände über Rätien nach Norditalien vor. Auf dem Rückweg werden sie bei Augsburg gestellt – der berühmte Augsburger Siegesaltar berichtet davon.
260 – ein Jahr, in dem das römische Reich an mehreren Fronten gleichzeitig herausgefordert wird.
260 – ein Jahr als Krisenspitzenreiter des 3. Jahrhunderts.
Sein Sohn Gallienus muss sich gleichzeitig gegen mehrere Gegenkaiser behaupten. Im Westen entsteht unter Postumus das gallische Sonderreich, im Osten baut Zenobia in Palmyra eine eigene Machtbasis auf. Währenddessen dringen alamannische Verbände über Rätien nach Norditalien vor. Auf dem Rückweg werden sie bei Augsburg gestellt – der berühmte Augsburger Siegesaltar berichtet davon.
260 – ein Jahr, in dem das römische Reich an mehreren Fronten gleichzeitig herausgefordert wird.
260 – ein Jahr als Krisenspitzenreiter des 3. Jahrhunderts.
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Commodus, der Sohn von Marcus Aurelius, sucht den Frieden mit den Germanen. Lange hält die Ruhe allerdings nicht. Mit Maximinus Thrax beginnt die Ära der So...
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Die Perser machen wieder einmal Stunk im Osten. Der Ko-Kaiser des Marcus Aurelius, Lucius Verus, ist dabei sogar recht erfolgreich und nimmt die parthische ...
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16.11.2025 27 min
Wann geht ein Reich eigentlich unter – und was bleibt von ihm übrig?In der ersten Folge von „Meine Geschichte Österreichs“ beginnen wir dort, wo vieles tatsä...
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